Das Zentrum für verfolgte Künste ist ein gattungsübergreifendes Entdeckungsmuseum, das sich der Erforschung, Bewahrung und Vermittlung von Werken und Biografien von Künstler*innen widmet, deren Schaffen durch Diktaturen und totalitäre Regime blockiert, verhindert oder vernichtet wurde. Die Sammlungen verbinden bildende Kunst und Literatur und stellen vergessene oder marginalisierte Positionen in den Mittelpunkt, um die Geschichten hinter den Werken kenntlich zu machen. Neben der Dauerausstellung zeigt das Haus wechselnde Schauen und bietet museumspädagogische Vermittlungsformate sowie öffentliche Führungen an, die den Zugang zu den Sammlungen erleichtern. Träger- und Netzwerkbezüge des Zentrums betonen Forschung, Erinnerungsarbeit und Kooperationen mit weiteren kulturellen Einrichtungen; dadurch fungiert das Haus sowohl als Ausstellungsort als auch als Ort des Dialogs und der historisch-politischen Bildung.