Der Zechenpark Friedrich-Heinrich in Kamp-Lintfort ist ein großflächiges Umnutzungsprojekt ehemaliger Bergwerksanlagen und wurde im Kontext der Landesgartenschau 2020 zu einem städtischen Naherholungsgebiet umgestaltet. Auf etwa 25 Hektar verbinden sich grüne Freiflächen mit erhaltenen Backsteinbauten aus der Zechenära (u. a. Markscheiderei, Maschinenhalle, Magazingebäude), einem markanten Förderturm und dem Kalisto-Tierpark. Der weithin sichtbare Förderturm kann als Aussichtsplattform im Rahmen von Führungen erlebt werden; verschiedene historische Zechengebäude wurden neu genutzt oder für Wohn- und Bildungszwecke (u. a. Nutzung durch die Hochschule Rhein-Waal) umgebaut. Blumen- und Wildblumenwiesen, thematische Fußwege sowie Hinweise auf die Bergbaugeschichte machen den Park zu einem Ort für Spaziergänge, Bildung und Veranstaltungen. Als Ankerpunkt der Route der Industriekultur ist der Zechenpark zugleich kultureller Erinnerungsort und modernes Ausflugsziel.