Die Zeche Sophia Jacoba (insbesondere Schacht 3) stellt ein herausragendes Industriedenkmal des Aachener Reviers dar und erzählt die über ein Jahrhundert währende Geschichte des Kohlebergbaus in der Region. Die Zeche wurde in mehreren Bauphasen erweitert (u. a. Schacht 2 um 1918, Schacht 3 1930) und galt in späteren Jahrzehnten als eine der modernen Förderanlagen; der Bergwerksbetrieb lief bis zur Stilllegung Ende der 1990er Jahre. In jüngerer Zeit wurde das denkmalgeschützte Ensemble saniert und in das Engagement von Stiftungen und Fördervereinen eingebunden; der Standort wird heute durch Initiativen mit Führungen, Veranstaltungen und filmischen Dokumentationen als Erinnerungs- und Lernort gepflegt. Damit verbindet Schacht 3 technische Geschichte, stadtgeschichtliche Bedeutung und kulturelle Nachnutzung zu einem lebendigen Industrie- und Bildungsort.