Das Salzlager auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein ist eine markante Event- und Kunstspielstätte innerhalb des historischen Kokerei-Komplexes und verbindet rauhe Industriearchitektur mit zeitgenössischer Kunst. Ursprünglich Teil der Produktionsanlagen des Areals (u. a. Düngemittelherstellung bis in die 1980er Jahre), wird der Raum heute für Ausstellungen, Konzerte und Festivals genutzt und beherbergt seit 2001 die begehbare Rauminstallation „Palace of Projects“ der Künstler Ilya und Emilia Kabakov. Die massive Betonhalle mit ihrem beeindruckenden Holztragwerk bietet eine besondere Atmosphäre, die von Veranstaltern und Kulturformaten (u. a. Ruhrtriennale, Klavier-Festival Ruhr) häufig genutzt wird. Als Teil des Welterbes Zollverein ist das Salzlager zugleich ein Ausflugsziel für Architektur- und Industriegeschichte-Interessierte sowie eine flexible Bühne für zeitgenössische Kulturproduktionen.