Das UNESCO-Welterbe Zollverein ist ein umfangreich erhaltenes Steinkohlebergwerk- und Kokerei-Ensemble, das als Sinnbild der industriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets gilt und heute als Schauplatz für Kultur, Bildung und Forschung dient. Die denkmalgeschützte Anlage vereint Industriearchitektur, Ausstellungen und Museumseinrichtungen: In der ehemaligen Kohlenwäsche ist das Ruhr Museum untergebracht und vermittelt die Geschichte des gesamten Ruhrgebiets. Über das Programm „Denkmalpfad Zollverein“ werden vielfältige thematische Führungen angeboten, die die Entwicklung von Bergbau, Koksherstellung und regionaler Arbeitskultur erläutern. Auf dem Areal finden regelmäßig Konzerte, Festivals und kulturelle Veranstaltungen statt; zudem haben sich Design- und Kreativunternehmen angesiedelt, wodurch Zollverein als Symbol des Strukturwandels vom Industrieort zum kulturellen und kreativen Zentrum fungiert. Die Stiftung Zollverein betreut und entwickelt das Areal als Welterbestätte.