Das Straßenbahn‑Museum Thielenbruch präsentiert die Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in Köln in einer denkmalgeschützten Wagenhalle aus den 1920er Jahren. Auf rund 2.500 m² werden mehr als 20 historische Schienenfahrzeuge gezeigt – darunter eine Pferdebahn, die „Erste Elektrische“ (1901), der „Finchen“-Zug (1911), ein Kriegsstraßenbahnwagen (1948) sowie ein vierachsiger Großraumtriebwagen aus den 1950er Jahren. Ergänzt wird die Fahrzeugaustellung durch Exponate wie Fahrausweise, Fahrausweisautomaten, Modelle, Uniformen und historische Aufnahmen, die die technische und stadtgeschichtliche Entwicklung der Kölner Verkehrsbetriebe lebendig machen. Besucher können teils interaktive Elemente und einzelne Spezialführungen erleben; zudem gibt es einen Museumsshop mit Publikationen und Souvenirs. Die Halle und die unmittelbar angrenzende, restaurierte Endhaltestelle unterstreichen den authentischen Charakter des Ortes und ermöglichen eine direkte Einbindung in den städtischen Straßenbahnverkehr.