Die evangelische Stephanuskirche wurde 1958 eingeweiht und ist als schlichte, einschiffige Hallenkirche konzipiert, die etwa 600 Gemeindemitglieder aufzunehmen vermag. Auffällig sind die symbolischen Seitenfenster, die Motive wie Wasser, Fisch und Taube (Taufe) sowie Ähre und Weintraube (Abendmahl) zeigen; besonders hervorgehoben wird das Stephanusfenster links vom Eingang. Die Altarrückwand wird durch seitlich einfallendes Tageslicht erhellt und soll die Gegenwart Gottes symbolisieren; an der Altarwand befindet sich ein segnender Christus als Kreuzdarstellung, angelehnt an die Christusstatue im Hafen von Rio de Janeiro. Ein besonderes architektonisches Merkmal ist die unter dem Altarraum gelegene Krypta mit korbbogigem Tonnengewölbe, die über rundbogige Fenster belichtet wird. Auf der Empore befindet sich eine Schuke‑Orgel mit über 2.500 Pfeifen und 30 Registern, verteilt auf vier Werke.