Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Ratingen ist ein historischer Sakralbau mit Wurzeln an einem romanischen Vorgängerbau, der über die Jahrhunderte mehrfach verändert und erweitert wurde. Ihr heutiges Erscheinungsbild geht auf umfassende Umbauten zurück, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Plänen von Heinrich Wiethase umgesetzt wurden; dadurch verbindet das Gebäude mittelalterliche Baugeschichte mit neugotischen bzw. historisierenden Gestaltungsmerkmalen aus dieser Entstehungszeit. Architektonisch bietet die Kirche typische Merkmale kirchlicher Bauten, die sowohl für Besucherinnen und Besucher als kultureller und religiöser Ort als auch für Menschen mit Interesse an Baugeschichte und Denkmalpflege reizvoll sind. St. Peter und Paul wird in Bildarchiven und regionalen Quellen als markanter Bestandteil der Stadtansicht geführt und ist aufgrund seiner historischen Entwicklung ein häufiger Bezugspunkt für Ortsführungen und kulturgeschichtliche Betrachtungen.