Der Spanische Bau ist ein historisch bedeutender Teil des Kölner Rathauses mit Wurzeln in der niederländischen Spätrenaissance und einer über 400-jährigen Geschichte. Das Gebäudeensemble wurde nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut und dient heute nicht nur administrativen Zwecken, sondern auch als repräsentativer Raum für Ratssitzungen, Ausstellungen und städtische Veranstaltungen. Architektonisch verbindet der Spanische Bau ursprüngliche Elemente mit prägnanten Nachkriegsdetails; im Inneren sind Kunstwerke wie das Europa-Mosaik und Glasmalereien zu sehen, und zwei Innenhöfe — einer offen, einer überdacht — strukturieren den Bau und bieten Räumlichkeiten für Empfänge und kulturelle Anlässe. Der Spanische Bau fungiert zugleich als städtisches Schaufenster: Er beherbergt stadtgeschichtliche Exponate, Kunst im öffentlichen Raum und stellt mit seinem historischen wie funktionalen Charakter einen wichtigen Ort im Zentrum des politischen und kulturellen Lebens Kölns dar.