Die Schlossberghöhlen unterhalb der Ruinen der Festung Hohenburg gehören zu den markantesten Sehenswürdigkeiten in Homburg: in den aus Buntsandstein gehauenen Gängen und Kuppelhallen zeigen sich auffällige Gelb- und Rotfärbungen des Sandsteins sowie Spuren früherer Landschaftsformen, etwa Rippelmarken und versteinerte Fußabdrücke. Die Höhlen wurden aufwändig saniert und sind mit dauerhaften Sicherheits- und Beton-/Stahlelementen ausgestattet; Besucher durchlaufen einen Rundweg über mehrere Ebenen, wobei das Tragen eines Helms Pflicht ist. Führungen werden in mehreren Sprachen angeboten und sind sowohl für Einzelbesucher als auch für Gruppen buchbar; die Besichtigung erstreckt sich über etwa 800 Meter und dauert rund 40–50 Minuten. In den Höhlen herrscht eine konstante Temperatur von etwa 10 °C, weshalb wetterangepasste Kleidung empfohlen wird.