Der Philippstollen ist ein historischer Bergwerksstollen, dessen Anfänge bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen; der Stollen wurde zunächst 1749 angehauen und im 19. Jahrhundert weiter vorgetrieben. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten durch einen Arbeitskreis des Heimatbundes wurde der Stollen als Besucherbergwerk aufgearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute werden geführte Besichtigungen angeboten, bei denen Ehrenamtliche und erfahrene Stollenführer die Bergbaugeschichte, den Streckenvortrieb und die historischen Befunde erläutern. Führungen dauern in der Regel etwa anderthalb Stunden; Besucher werden auf die kühleren Temperaturen im Stollen hingewiesen (ca. 8 °C) und auf festes Schuhwerk sowie witterungsangepasste Kleidung vorbereitet. Der Philippstollen verbindet historische Bergbaukunde mit erlebbarer Technikgeschichte und regionaler Heimatpflege.