Das Museum für Lackkunst war eine spezialisierte Sammlung, die die Entwicklung der Lackkunst über Jahrtausende darstellt und dabei Exponate aus Europa sowie aus Asien (insbesondere China, Japan und Korea) präsentierte. Die Sammlung umfasste historische und moderne Objekte, darunter kunstvoll gestaltete Lackgefäße und fein gearbeitete Kleinkunst wie Inrō, und bot Einblicke in Techniken, kulturelle Kontexte und Materialkunde der Lackherstellung. In den letzten Jahren zeigte das Haus neben der Dauerausstellung wechselnde Sonderausstellungen mit internationalen Schwerpunkten; eine Reihe kuratierter Projekte und Katalogpublikationen begleitete diese Präsentationen. Nach Berichten wurde die Sammlung institutional neu geordnet: das Museum in seiner bisherigen Trägerschaft schloss und Teile der Sammlung wurden vom LWL‑Museum für Kunst und Kultur übernommen, das nun einige Werke in Ausstellungen zugänglich macht. Die Berichterstattung hebt die Bedeutung der Sammlung für Forschung und Vermittlung der Lackkunst hervor.