Kulturdenkmal Halbachhammer

Essen

Über diesen Ort

Der Halbachhammer ist ein herausragendes technikhistorisches Denkmal, das die vorindustrielle Stahlerzeugung anschaulich macht. Ursprünglich im Siegerland beheimatet und bereits im 15. Jahrhundert erwähnt, wurde die Anlage Anfang des 20. Jahrhunderts stillgelegt und in den 1930er-Jahren auf Initiative von Gustav Krupp von Bohlen und Halbach in Essen als Technikdenkmal wieder aufgebaut. Charakteristisch ist die Kombination von Hütten- und Schmiedeprozessen unter einem Dach: Wasserkraft treibt den schweren Aufwerfhammer, Holzkohle und das rekonstruiere Frischfeuer veranschaulichen historische Verfahren zur Erzeugung von Schmiedeeisen und frühem Stahl. Das Ensemble steht heute unter musealer Betreuung; regelmäßig stattfindende Schmiedevorführungen und Erläuterungen zur wasserbaulichen Technik machen die Funktionsweise und die kulturhistorische Bedeutung anschaulich. Die Lage im Waldpark nahe der Margarethenhöhe verbindet Industriedenkmalpflege mit Erholung und Spazierwegen in einem stadtgeschichtlichen Kontext.

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