Hohenhof - die Jugendstil-Villa des Osthaus-Museums

Hagen

Über diesen Ort

Der Hohenhof ist eine bedeutende Jugendstil-Villa und Außenstelle des Osthaus Museum Hagen, die als nahezu vollständiges Gesamtkunstwerk der Jahrhundertwende gilt. Als ehemaliges Wohnhaus von Karl Ernst Osthaus wurde das Gebäude von Henry van de Velde entworfen und zwischen 1906 und 1908 errichtet; namhafte Künstler wie Henri Matisse und Johan Thorn-Prikker wirkten an der Ausstattung mit (so stammt etwa ein Fliesentriptychon von Matisse für den Wintergarten, Thorn-Prikker entwarf Treppenhausverglasung und Schablonenmalerei). Die Villa vermittelt den sogenannten „Hagener Impuls“ und bietet Einblicke in Architektur, Innenarchitektur und künstlerische Gestaltung jener Zeit. Neben der baugeschichtlichen Bedeutung wird die parkähnliche Gartenanlage als integraler Bestandteil des Ensembles gepflegt und in Teilen rekonstruiert, was den historischen Charakter des Ortes unterstreicht. Der Hohenhof ist zudem in touristischen und kulturspezifischen Netzwerken verzeichnet und gilt als wichtiger Ort für Vermittlungsformate und Sonderpräsentationen zur regionalen Kunstgeschichte.

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