Der Heinzelmännchenbrunnen ist ein allegorisches Brunnenensemble, das die bekannte kölsche Ballade „Die Heinzelmännchen zu Cölln“ von August Kopisch in Stein erzählt. Gestaltet wurde das Werk von Edmund und Heinrich Renard und als Denkmal um 1899/1900 vom Kölner Verschönerungsverein gestiftet; es zeigt in Figuren und Reliefs die fleißigen Heinzelmännchen, die heimlich für Handwerker und Bürger arbeiten, sowie die Szene, in der die neugierige Schneidersfrau ihr Geheimnis enthüllt. Der Brunnen verbindet narrative Details (Arbeitsszenen, Wappen der Handwerksberufe) mit figürlicher Gestaltung und diente als mittlerweile restauriertes Stadtdenkmal. Teile des Originals wurden zur Konservierung ausgetauscht und sind im Stadtmuseum ausgestellt; die Restaurierung und Pflege des Brunnens wurden in den letzten Jahrzehnten öffentlich begleitet. Der Brunnen gilt als beliebter Fotopunkt und kulturgeschichtliches Symbol Kölns, das oft in Stadtführungen und touristischen Beschreibungen erwähnt wird.