Gut Leidenhausen ist ein historischer Hofkomplex, der als Umweltbildungszentrum und Standort des "Haus des Waldes" fungiert. Die Anlage, denkmalgeschützt und mit historischen Wurzeln bis ins Mittelalter, wurde zur Vermittlung von Natur- und Umweltwissen umgestaltet und bietet ein breites Spektrum an Bildungsmöglichkeiten: Ausstellungen, Waldschule‑Programme, Vielfaltsgärten sowie geführte Lehrpfade zu heimischen Säugetieren. Vor Ort gibt es zudem eine Wildtierauffangstation und laufende Naturschutzprojekte (z. B. Fledermauspflege, Wiederansiedlungsprojekte), die sowohl praktischen Naturschutz als auch Umweltbildung für Kinder und Erwachsene verbinden. Das Gut ist in städtische Konzepte zur Umweltbildung eingebunden und dient als regionales Zentrum für Naturschutzaktionen, Workshops und naturbezogene Veranstaltungen.