Eingebettet in den historischen Schlosspark von Sayn präsentiert sich der Garten der Schmetterlinge als tropische, naturnahe Schauanlage, in der Besucher farbenprächtige, lebende Falter in zwei verglasten Hallen aus nächster Nähe erleben können. Gegründet von Fürstin Gabriela zu Sayn‑Wittgenstein‑Sayn, kombiniert der Garten exotische Pflanzen wie Orchideen, Bananenstauden und Hibiskus mit Tieren wie Zwergwachteln, Schildkröten, tropischen Finken, Leguanen und Koikarpfen, sodass ein kleiner, vielfältiger Lebensraum entsteht, der sowohl ästhetisch als auch pädagogisch wirkt. Besucher durchwandern eine vom Wasser durchzogene Landschaft mit Teichen und Bachläufen und können in spezialisierten Bereichen die Entwicklungsstadien von Ei über Raupe bis zur Puppe beobachten. Der Garten fungiert außerdem als außerschulischer Lernort und ist Teil des größeren Kulturparks Sayn, zu dem auch das neugotische Schloss und wechselnde Ausstellungen gehören; so entsteht ein reizvoller Kontrast zwischen tropischer Natur und historischer Parklandschaft.