Das Burghofmuseum in Soest präsentiert Stadtgeschichte in einem historisch gewachsenen Gebäudekomplex, dessen Bausubstanz vom romanischen Haus (um 1200) über ein eindrucksvolles Herrenhaus der Renaissance (1559) bis zur Daelen-Pforte (1551) reicht. Das Museum macht die Entwicklung Soests anschaulich, indem es die unterschiedlichen Bauphasen, Wohnformen und das bürgerliche Leben thematisiert. Besonders markant ist der Rittersaal mit seinen erhaltenen Stuckreliefs, die Einblicke in die künstlerische Ausstattung und Repräsentation früherer Epochen geben; Teile dieser Innenausstattung wurden im 20. Jahrhundert ergänzt. Durch die Verbindung von denkmalgeschützter Architektur und modernen Ausstellungskonzepten dient das Haus sowohl als Bewahrer historischer Bausubstanz als auch als Vermittlungsort stadtgeschichtlicher Themen und ist ein häufig empfohlenes Ziel für Besucher, die sich für regionale Geschichte und historische Baukultur interessieren.